bayrische Hollerkücherl – mal etwas anderes

Wenn ich an meine Kindheit zurück denke gehört dieses Schmankerl definitiv dazu. Hollerkücherl haben wir schon im Kindergarten gemacht. Das ist so ein Gefühl, wenn die Leute wieder jede Sekunde draußen verbringen wollen. Es lange hell bleibt und man als Kinder die größten Abenteuer erlebt. Es riecht nach Hollunder und Rosen an jeder Ecke, dann ist es Zeit dieses Rezept auszupacken.

 

Ihr braucht:
  • Hollunderdolden
  • 200g Mehl
  • 300 ml Bier o. alternativ Milch
  • 2 Eier
  • 3 El Butter
  • 20g Zucker
  • eine Prise Salz
  • etw. Zimt, Vanille
  • Puderzucker
  • Öl

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  1. Ihr stellt zunächst 2 mittelgroße Schüssel bereit. Die Hollunderdolen sollten frei von Ungeziefer etc. sein. In eine gebt ihr Mehl, Bier, Butter hinein. Anschließend trennt ihr die Eier. Das Eiweiß kommt in die leere Schüssel und das Eigelb zu den anderen Zutaten.
  2. Je nach belieben  könnt ihr in die Eigelbschüssel Zimt, Vanille oder andere Gewürze geben. Dann stellt ihr einen mittelgroßen Topf oder eine Pfanne mit hohem Rand auf den Herd und erhitzt eine große Menge Öl. Darin werden später die Hollerkücherl ausgebacken, also achtet darauf, dass diese vollständig vom Öl bedeckt sein werden, wenn ihr diese in den Topf gebt.
  3. Zügig schlagt ihr nun das Eiweiß auf und gebt, wenn es schon etwas steif ist das Salz und den Zucker hinzu. Dann schlagt ihr die Eigelbmischung schön schaumig und hebt anschließen das Eiweiß darunter.
  4. Mittlerweile sollte das Öl so heiß sein, dass es Blasen wirft, wenn ihr einen Holzkochlöffel hineinhaltet. Die Hollunderdolden werden nach einander in den Bierteig getaucht, dass alle Blüten schön bedeckt sind. Anschließen legt ihr sie in heiße Öl und backt diese aus. Achtet darauf die Temperatur etwas runter zu drehen, da die Hollerkücherl außen schon dunkel sind, innen aber noch matschig sind.
  5. An den Stängeln holt ihr die fertigen Kücherl aus dem Öl und legt sie auf einen Teller, der mit Zewa ausgelegt ist. Noch etwas Liebe darüber streuen (Puderzucker) und fertig!

Wer es gerne etwas fruchtig mach kann auch frische oder heiße Beeren dazu servieren.

Lasst es euch schmecken!

Eure Annkatrin

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