8 Monate Neuseeland: meine Erfahrungen

Mein Neuseeland. Wunderschön, atemberaubend und ganz anders als zu Hause. Als ich von meiner langen Reise zurück gekommen bin, haben mich viele gefragt was meine besten, aufregendsten oder spannendsten Erlebnisse waren. Tatsächlich hatte ich auf die Frage keine wirklich zufriedenstellende Antwort. Natürlich gab es ganz großartige Erfahrungen, wie zum Beispiel Sky Diven in Wanaka, als ich bei 15.000 ft aus dem Flugzeug gesprungen bin oder mir Hobbiton angesehen habe. Diese Dinge sind aber auch so richtig touristisch und kosten viel Geld.

Viel wichtiger waren diese ganz kleinen Momente. Dinge die einem im normalen Alltag gar nicht auffallen, aber dort, wenn man sich vollkommen darauf einlässt. Diese Menschen leben auf eine ganz andere Art und Weise. Mischt man diese verrückten und liebenswerten Inselbewohner mit einer gehörigen Portion internationaler Backpacker kommt etwas unglaublich Schönes heraus. Ich habe dort mehr als nur für mein Leben gelernt.

  1. Kurz vor Weihnachten haben ich einen Job auf einer Blumenfarm angefangen. Am ersten Tag habe ich unter den ganzen Backpackern mit der einzigen Maorifrau zusammengearbeitet. Sie lud mich, ohne mich zu kennen zu sich nach Hause ein. Sie wollte keine Gegenleistung dafür haben, dass ich bei ihr wohnen darf. Dieses Urvertrauen in Mitmenschen ist so unfassbar überwältigend. Dort wird nicht einmal das Auto oder das Haus abgesperrt! Vertrauen in andere und auch sich selbst sollte die Basis in unserem alltäglichen Leben sein!

 

  1. Ich möchte mir für nichts zu doof sein! Ich habe fast 3 Monate Autos geputzt oder auf einem Blumenfeld im Dreck gewühlt. Selbst dabei habe ich sehr viel über mich gelernt. Außerdem ist es so unglaublich viel Wert zu wissen, dass das eigene Geld hart verdient ist. Um so schöner ist es davon die eigene Reise zu finanzieren.

 

  1. Auf andere zu zugehen viel mir anfangs unglaublich schwer. Das hatte mir zu Hause wahrscheinlich keiner geglaubt, aber sowohl Englisch zu reden, als auch Wildfremde anzusprechen kam mir wie eine unerklimmbare Hürde vor. Ich wurde eines Besseren belehrt und habe wunderbare Freundschaften geschlossen. Also machen, machen, machen!

 

Das sind nur wenige Dinge die ich aus diesem unglaublichen Trip mitnehmen konnte. Egal wo es einen auf dieser Welt hinverschlägt ihr werdet hoffentlich ähnliche Erfahrungen machen wie ich.

Eure Annkatrin

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